Präambel zum Gesellschaftsvertrag des Wohnprojektes Bretagne

 

 

Im Wohnprojekt Bretagne soll das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft in einer solidarischen Gemeinschaft, die geprägt ist von Empathie und Rücksichtnahme, verwirklicht werden. Wir wollen erreichen, dass alle Bretonen durch einen herzlichen und vorurteilsfreien Umgang miteinander, ein Plus an Lebensqualität erfahren und dass gegenseitige Hilfe, wo sie benötigt wird und erwünscht ist, als selbstverständlich erachtet wird. Ältere Bretonen sollen sich in der Wohngemeinschaft geborgen und sicher fühlen, Kinder sind willkommen und sollen sich rundum wohlfühlen und Fremde sollen eine Heimat finden.

 

 

Auch nach außen wollen wir als lebendige Solidargemeinschaft wahrgenommen werden. Die Wohnanlage Bretagne soll stehen für ein offenes und gastfreundliches Haus und die Bretonen für tolerantes, generationenübergreifendes miteinander leben und für soziale Verantwortung.

 

 

Diese Prinzipien sollen durch Regeln für das Zusammenleben gestützt werden. In einer Hausordnung wird Konsens über die solidarische Gemeinschaft vereinbart, Toleranz anderen gegenüber festgeschrieben und individuelle Verantwortungsbereiche für eine hausinterne Verwaltung/Organisation definiert und festgeschrieben.

 

 

Wir legen besonderen Wert auf eine kommunikative Architektur, die sich in der Transparenz des Bauwerks widerspiegeln soll. Wir freuen uns auch auf ein energieeffizientes und ökologisch geprägtes zu Hause. Dafür sind wir auch bereit moderate Wohnungsgrößen zu akzeptieren. Bereiche für zwanglose Begegnungen und hausinterne Feiern der Bretonen und für öffentliche Veranstaltungen werden als wichtiger Bestandteil zur Entwicklung eines zwanglosen miteinander eingeplant.

 

 

Die allgemeinen Regeln des Zusammenlebens können, wo nötig, jederzeit ergänzt und neuen Erfordernissen angepasst werden.